Vom 13.10. bis 16.10.2011 war es wieder soweit. Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr veranstaltete der TC Sportpark Heppenheim die zweite Auflage des Sportpark Junior Winter Cups.
Als Teil des Wilson Junior Race hatte das Turnier auch dieses Mal eine Menge zu bieten.

Vier Altersklassen, 8 Wettbewerbe…Turnierveranstalter Jan Kahlert gelang es allen Teilnehmern optimale Turnierbedingungen zu gewährleisten. Von Turnierstart Donnerstag in der Früh bis zu den Finalspielen Sonntagabend war er stets Ansprechpartner für jedermann und wusste es im Hintergrund die Fäden zu ziehen…es war also eine Menge geboten in der Tennishalle des Sportparks.
Von früh morgens bis spät abends rannten, schlugen, sprangen, kämpften, brüllten und rutschten die Spieler und Spielerinnen mit viel Einsatz und Willen über die Plätze.

Bei den U12 Juniorinnen spielten sich zwei ungesetzte Spielerinnen ins Finale.
Yvonne Juric (TC 1970 Groß Zimmern) behielt hier die Nerven und siegte souverän mit 6:4 6:1 gegen Kara Paul (TC Froschhausen).
Einer von drei Finalteilnehmer des Team „Young Tennis Professionals“, die Ihre Heimstätte im Sportpark Heppenheim haben, erreichte das Final der U12 Junioren. Maximilian Braag bot auch hier fast fehlerfreies Tennis und war bis zum Schluss absolut auf Augenhöhen mit dem Favoriten Niklas Albuszies(TC Walldorf-Astoria). Beide boten herausragende Ballwechsel und präsentierten sich auch bei engen Entscheidungen als faire Sportsmänner. 7:6 6:3 hiess es am Ende für den Walldörfer.

Die U14 Juniorinnen hatten in der eins der Setzliste Nikolina Pjanic (Frankfurter TC Palmengarten) und der zwei Aurica Distl (TC BASF Ludwigshafen) ihre Finalistinnen. Beim Stand von 6:2 3:0 für Pjanic musste Distl den Strapazen des Turniers Tribut zollen und war zur Aufgabe gezwungen.

Das Finalmatch der U14 Junioren bestritten Tim Köbler (TG 1875 Darmstadt) und Luca Lehn (Tennis-Club Weinheim 1902). Lehn, der im Halbfinale ein Marathonmatch gegen Joel Rup (TC Bad König) für sich entscheiden konnte, zeigte sich gut erholt und spielte konstant mit wenigen unerzwungenen Fehlern und wusste durch überragende Laufarbeit zu überzeugen. Ein deutliches 6:2 6:1 für den Weinheimer stand am Ende auf der Anzeigetafel.

Julia Walz (Tennisclub Rüppurr 1929) wurde ihrer Favoritenrolle vollends gerecht und siegte in der U16 Juniorinnen Konkurrent ohne Satzverlust am Ende mit 6:3 6:4 gegen Celine Brau (TC BASF Ludwigshafen.

Jannik Gieße hieß der Sieger der U16 Junioren. Der Spieler der MTG Mannheim steigerte sich von Runde zu Runde und feierte den Turniersieg nach einem 6:3 6:4 über Royi Lasowski (Eintracht Frankfurt).

In sehr guter Form präsentierten sich nach Maximilian Braag auch zwei weitere Akteure der „Young Tennis Professionals“. Barbara Helfrich, die für den TC Olympia Lorsch startet, spielte sich souverän ins Finale des Damenwettbewerbs bis 21 Jahren. Hier traf sie auf die Spielerin mit der weitesten Anreise im Tableau. Für Vivian Wolf sollte sich die Fahrt von Hannover nach Heppenheim jedoch gelohnt haben. In einem kuriosen Finale mit vielen Höhen und Tiefen beider Spielerinnen siegte sie mit 6:0 1:6 6:1 und freute sich anschließend über Pokal und Preisgeld.

Auch Hendrik Schneider von YTP erreichte die Finalrunde. In der Herrenkonkurrenz bis 21 Jahren konnte er auf dem Weg in jenes unter anderem Felix Zahn von der TK Grün Weiss Mannheim in einem hochklassigen Dreisatzkampf niederringen. Im End spiel traf er dann auf Boris Klingebiel (MTG Mannheim). Klingebiel zeigte im Halbfinale all sein Können, als er den Topgesetzten Philipp Müller (Frankfurter TC Palmengarten) niederringen konnte. Hier hatten beide SPieler allerdings viel Substanz gelassen, so dass die Spieler im Finale mit schweren Beinen, müden Armen und im Fall von Klingebiel einem schmerzendem Rücken zu kämpfen hatten. Schneider meisterte diesen Kampf im Verlauf des Matches zunehmend besser und nach dem Gewinn des engen ersten Satzes mit 7:5, brachte er das Match mit 6:1 im zweiten Satz nach Hause und konnte sich gemeinsam mit seiner Familie und seinem Coach Konrad Peters über den Turniersieg an seiner Trainingsstätte freuen.

Alles in Allem wurde den Zuschauern hervorragendes Tennis geboten, mit viel Emotionen, Einsatz und Fairness.

Auch im nächsten Jahr wird das Wilson Junior Race wieder Halt in Heppenheim machen und man kann jetzt schon gespannt sein, ob die Spieler ihr Niveau weiter steigern können